
Termin 4/5: Lebenskolloquium Glaube und Alltag – Vertrauen
9. November 2026*18:00 - 19:00
| FreeGlaube als gelebte Grundkraft der Wirklichkeits-, Sinn- und Bedeutungsorganisation: Wie Glaube unser Erleben, Entscheiden und Handeln im Alltag strukturiert, jenseits von Religion als Institution
Link zum beitreten des Zoom-Meetings: https://us06web.zoom.us/j/84329820759?pwd=9tOlIKT6acxUEY7Z4lr9cHbU32MPq6.1
Kurze Gesamtbeschreibung
Das Kolloquium beschreibt Glaube als Grundstruktur menschlicher Wirklichkeitsbildung. Im Mittelpunkt steht, wie Bedeutung entsteht, wie Erfahrung sich organisiert und wie daraus alltägliche Orientierung, Handlung und Sinn entstehen.
Die fünf Termine entfalten diese Struktur als zusammenhängende Bewegung:
Sie zeigen, wie Realität innerlich entsteht, sich sprachlich stabilisiert, als Erfahrungsgeschichte organisiert wird, in Handlung übergeht und sich als Sinnzusammenhang verdichtet.
Ziel ist eine zunehmende Wahrnehmung der eigenen inneren Organisationsprozesse im Alltag sowie die Entwicklung eines bewussteren Umgangs mit den eigenen Bedeutungs- und Glaubensstrukturen.
Jeder Termin verbindet:
- theoretische Klärung (Was passiert hier?)
- Alltagsbezug (Wo begegnet uns das Phänomen im täglichen Leben?)
- Transfer (Wie kann sich unser Handeln verändern?)
TERMIN 4/5 – Vertrauen (09. November)
Wissen, Vertrauen und Entscheidung im Ungewissen: Glaube als Grundlage von Handlung im offenen Raum
Glaube wird als Brücke zwischen Wissen und Handeln sichtbar. Handlung entsteht in Situationen, die nicht vollständig festgelegt sind. Vertrauen bildet dabei die innere Struktur, durch die Bewegung, Entscheidung und Orientierung möglich werden. Es ermöglicht, in Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben und Erfahrung in Richtung zu bringen. Im Zentrum steht die Rolle von Vertrauen in Situationen, in denen keine absolute Sicherheit möglich ist.
Fokus:
- Unterschied Wissen vs. Glaube
- Wahrheit als mehrschichtiges Konstrukt
- Vertrauen als Handlungsvoraussetzung
Alltagstransfer:
Wo handle ich nicht, obwohl ich „es weiß“ und was fehlt dort an Vertrauen?
Hier geht es zu Termin 5/5 – Sinn (14. Dezember)
Kernidee der Reihe
Glaube ist die grundlegende Organisationsstruktur gelebter Realität. Die fünf Termine bilden eine zusammenhängende Bewegung: Wahrnehmung → Sprache → Geschichte → Vertrauen → Sinn
Diese Bewegung beschreibt, wie sich gelebte Realität organisiert, stabilisiert und erfahrbar wird. Wie fünf Finger der Hand machen diese Struktur im Alltag zugänglich, erfahrbar und gestaltbar.

Als LebensTheologin, Kinesiologin und Supervisorin begleite ich Menschen dabei, aus innerem Stillstand in klare Entscheidungen, spürbare Selbstwirksamkeit und gelebte Integrität zu finden – besonders dann, wenn sie nach außen hin funktional oder erfolgreich wirken, innerlich jedoch mit Unsicherheit und inkonsequenter Umsetzung ringen.
Grundlage meiner Arbeit ist eine verkörperte, sinnzentrierte Lebens-Theologie, die aus meinem vielfältigen Qualifikations- und Erfahrungsschatz entstanden ist. Sie verbindet theologisches Wissen, psychologische Erkenntnisse und spirituelle Weisheit mit gelebter Erfahrung und übersetzt sie in eine praxisnahe Lebenseinstellung.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Frage, wie unbewusst übernommene Glaubens- und Bedeutungssysteme unser Erleben, unsere Entscheidungen und unsere Wirklichkeit prägen. Glaube verstehe ich dabei nicht nur religiös, sondern als schöpferische Kraft, durch die wir unsere Realität mitgestalten. Gerade Vorstellungen über Sicherheit, Selbstwert sowie grundlegende Überzeugungen über Leben und Welt beeinflussen unser Handeln oft stärker, als uns bewusst ist.
Durch die Wirk-Macht der Worte, Bilder als Brücken und den Körper als Wegweiser mittels kinesiologischer Techniken unterstütze ich Menschen dabei, diese inneren Prozesse nachvollziehbar und gestaltbar zu machen. Dabei verbinde ich innere Überzeugungen, emotionale Prozesse und körperlich gespeicherte Muster zu einem zusammenhängenden Verständnis des Menschen. Ziel ist es, Orientierung, gelebten Sinn sowie innere Klarheit und verlässliches Selbstvertrauen erfahrbar werden zu lassen und daraus stimmiges, konsequentes Handeln zu entwickeln.