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Zu unseren Fehlern stehen (die wir oft wiederholen) – unsere sympathischen Seiten sehen (die wir oft unterschätzen)

Referent: Dr. phil. Peter Conzen, Ehemaliger Leiter der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Caritasverbandes der Stadt Bonn
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Ausführliche Informationen zum Reflexionstag

Ein ausreichendes Maß an Urvertrauen zu uns selber und zur Welt, in den frühesten Kontakten des Säuglings grundgelegt, ist quasi der „Eckstein der gesunden“ Persönlichkeit (Erik H. Erikson), Grundvoraussetzung aller gelungenen Kommunikation und gesellschaftlicher Stabilität, aller Liebesfähigkeit, Ethik und Religion.

Wie entwickelt sich unser Vertrauen von früher Kindheit in allen nachfolgenden Lebensstadien weiter, nimmt immer differenziertere Formen an, wird immer wieder erschüttert und muss neu konsolidiert werden? Was waren und sind in unserem Leben Stützen des Vertrauens, welche Vertrauenskrisen gab es und wie sind wir damit umgegangen? Und wie können wir im Bedrängenden und Zerrissenen momentanen Weltgeschehens dem Unmaß an Misstrauen begegnen, welches zunehmend das private und öffentliche Leben belastet und nicht selten zu vergiften droht?

Diesen und anderen Fragen will der Reflexionstag in einer Mischung aus theoretischem Input, der Arbeit an Fallbeispielen und persönlicher Reflexion nachgehen.

Ablauf:

10.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungrunde

10.30 Uhr: Einführung in das Thema

11.00 Uhr: Gruppengespräch / Austausch

12.00 Uhr: Weiterer theoretischer Input

13.00 Uhr: Mittagspause / Imbiss

14.00 Uhr: Reflexion

14.30 Uhr: Austausch in Kleingruppen

15.15 Uhr: Rückmeldung im Plenum

16.00 Uhr: Vertiefung persönlicher Erfahrungen / Persönliche Selbstreflexion

16.45 Uhr: Was nehmen wir mit?

17.00 Uhr: Ende des Reflexionstages

Zur Person unseres Referenten:

Studium der Psychologie in Bonn; Promotion über das Werk des Psychoanalytikers Erik H. Erikson; seit 1985 Mitarbeiter in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Bonner Caritasverbandes, von 2005 bis zum Ruhestand im Jahre 2021 Leiter der Stelle; Wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Werk Erik H. Eriksons, zur Identitäts- und Fanatismusforschung.

Letzte Buchveröffentlichungen: „Die bedrängte Seele. Identitätsprobleme in Zeiten der Verunsicherung“, Stuttgart 2017, Kohlhammer; „Erik H. Erikson. Grundpositionen seines Werkes“, 2. Auflage, Stuttgart 2021, Kohlhammer

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Anmeldung und Kosten

50 Euro für Nicht-Mitglieder, 40 Euro für Mitglieder. Bitte melden Sie sich über untenstehenden Link an.